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24.01.2014 - Stellungnahme zur politischen Diskussion rund um den Stadionnamen

Seit einigen Jahren fordert das die Nürnberger Fanszene, seit einigen Jahren gibt es nun auch unsere Kampagne, die durch verschiedenste Aktionen und Tätigkeiten versucht innerhalb und außerhalb des Stadions ein Bewusstsein für unser Anliegen zu schaffen. Seit Jahren versuchen wir so dem Traum der Glubbfans ein Stück näher zu kommen, seit Jahren versuchen wir mit Stadt, Verein und Betreibergesellschaft in Kontakt zu sein und unser Anliegen immer wieder vorzutragen. Die Kampagne hat es so geschafft einen großen Teil der Glubbfans aber auch  viele andere Bewohner Nürnbergs auf das Thema „Stadionname“ aufmerksam zu machen.

Auch in den nächsten Wochen und Monaten waren mehrere Aktionen im und um das Stadion sowie in der Stadt und der Region geplant. Das erachten wir als weiterhin notwendig, denn leider konnten sich die Verantwortlichen Anfang letzten Jahres nicht dazu durchringen das Auslaufen des Vertrags mit der sogenannten „Teambank“ zu nutzen um dem Nürnberger Stadion einen würdigen Namen zu verleihen. Stattdessen muss es nun nach einem ehemals in der Region ansässigen Elektronikunternehmen heißen.

Der Traum vom Max-Morlock-Stadion war also erst einmal wieder geplatzt. Dennoch gaben wir unsere Bemühungen nicht auf und organisierten unter anderem eine Demonstration zum Thema. Dennoch muss man sagen, dass das Thema im Nürnberger Stadtgespräch zuletzt wohl weit weniger präsent war als noch vor einem Jahr.

Doch nun vor einigen Tagen konnte man sowohl der lokalen als auch der bundesweiten Presse entnehmen, dass es nun doch klappen soll mit dem von Fans erdachten und über Jahre am Leben gehaltenen Stadionnamen. Nun plötzlich scheint es möglich dass unser Stadion endlich den von so vielen Rot- Schwarzen geforderten Namen bekommt. Denn nun steht ganz plötzlich eine große bayerische Volkspartei da und will das „Projekt Max-Morlock-Stadion“ realisieren. In erster Reihe ein aus Nürnberg stammender Landespolitiker. Gemeinsam mit einer staatlichen Glücksspielgesellschaft soll es nun doch gehen.

Dazu wollen wir uns als Kampagne klar äußern:

Wir lehnen es grundsätzlich ab, dass eine von uns FCN- Fans stammende Idee für irgendwelche politischen Zwecke missbraucht wird. Es ist völlig klar dass es hier Sinn und Zweck der Sache ist,  politischen Wahlkampf zu betreiben. Mit unserem Stadionnamen sollen also Wählerstimmen generiert werden. Und diejenigen, die sich mit unserer Idee zu schmücken versuchen, haben im Vorfeld nicht versucht Kontakt mit uns oder anderen Fans aufzunehmen, geschweige denn haben sie sich bislang irgendwie für  Fanbelange interessiert. Ganz im Gegenteil. Das Max-Morlock-Stadion aber ist ein Thema von Fans für Fans. Ohne uns geht es hier nicht.

Wir haben uns bereits in der Vergangenheit vom Vorhaben einer Partei im Stadtrat, die mit unserem Anliegen politisch punkten wollte, distanziert. Dies tun wir jetzt natürlich wieder: Das MMS darf nicht für politische Zwecke missbraucht werden!

Zudem widerspricht die Idee vom großen Stadion Sponsor für die Umbenennung in den Namen des großen Nürnberger Idols völlig unseren Wertvorstellungen. Wir wollen dass der Name unseres Stadions niemandem gehört außer uns Rot- Schwarzen! Wir wollen dass unser Stadion nach unserem Helden heißt! Und zwar weil es vom Verein, den Fans, der Stadt so gewollt ist, nicht um damit Werbung für irgendetwas zu machen.

Das Max-Morlock-Stadion ist frei von kommerziellen und/oder politischen Interessen!

Es ist von FCN- Fans für FCN- Fans! 

 

01.11.2013

Wie angekündigt, hier nun noch der Ya Basta! Bericht aus der Ausgabe 37:alt

Mittlerweile trägt unser Achteck nicht nur offiziell einen neuen Sponsorennamen, auch die Stadiongestaltung (Sitzplätze, Fahnen, …) wurde in der Sommerpause dem neuen Sponsor angepasst. Eine unschöne Entwicklung, die wir da leider erneut über uns ergehen lassen mussten. Trotzdem bleibt es natürlich auch weiterhin dabei: Das Stadion heißt für viele Fans Max-Morlock-Stadion und diese werden auch nicht müde, immer wieder auf verschiedene und kuriose Art und Weise darauf aufmerksam zu machen. Zwei dieser Aktionen gab es auch in den letzten Wochen wieder in Nürnberg und auf diese wollen wir hier noch einmal eingehen.

 
 
Symbolische Umbenennung Nürnberger Wahrzeichen
 
Schon öfter wurde immer wieder das Paradoxe an einer Umbenennung einer öffentlichen Sportstätte erwähnt. Ob denn nach den Sportstätten dann andere Gebäude oder Bauwerke an der Reihe wären, war die schon seit Längerem im Raum stehende Frage. Um diese Situation auch mal bildlich darzustellen, fand in der Sommerpause eine Umbenennung von 4 Wahrzeichen Nürnbergs statt. Los ging das Spektakel an der Lorenzkirche. Nach den einleitenden Worten des Auktionators begann die Versteigerung. Für einen üppigen Betrag ging das Namensrecht der Lorenzkirche schließlich an den Elektronik-Konzern Grümdig, so dass die Kirche ab sofort den Namen Grümdig-Kirche trägt. Ähnlichkeiten mit real existierenden Unternehmen waren dabei natürlich rein zufällig.
 
Die nächste Station war der Schöne Brunnen am Hauptmarkt. Hier ließ sich ein großes Bankenhaus nicht lumpen und legte eine schöne Summe auf den Tisch. Folglich ist die Geschichte des Schönen Brunnens damit beendet, eine neue Ära beginnt unter dem Namen Kommerzbänk-Brunnen. Nur wenige Meter weiter kamen die Namensrechte des Rathauses unter den Hammer. Der neue Geldgeber kam wiederum aus dem Bereich der Finanzdienstleistung, das Rathaus hört also fortan auf den klangvollen Namen easyscredits-Rathaus. Sicherlich eine tolle Innovation, die es so auch noch nicht in einer deutschen Stadt gibt. Ob die Vorreiterrolle Nürnbergs an dieser Stelle aber wirklich erstrebenswert ist, dürfte zweifelhaft sein…
 
Schließlich musste auch die berühmte Nürnberger Kaiserburg ihren Namen zugunsten neuer Scheine in der Stadtkasse lassen. Mit ihrer über der Innenstadt ragenden Lage sicherlich eines – wenn nicht das begehrteste Objekt der Stadt. An dieser Stelle gab ein Reiseveranstalter, mit dem man sicherlich ebenso wie auf der Burg hoch hinaus kommt, das Höchstgebot ab. Da der Begriff „Burg“ aber nicht knackig genug ist, lautet der neue Name TUIE-Festung. Ein feierlicher Anlass für die Anzugträger, der dementsprechend auch mit knallenden Champagner-Korken ausgiebig gefeiert wurde.
 
Den Spaß verderben wollten offensichtlich einzelne Gegner dieser Umbenennung, die rund um die Plätze der Versteigerung Flyer verteilten, auf deren Vorderseite zwar die Auktionen beworben wurden, die Rückseiten jedoch mit kritischen Worten zum Namensverkauf öffentlicher Bauten versehen waren.   
 
 
Mit der rot-schwarzen Liste das Max-Morlock-Stadion verwirklichen
 
Zweites Heimspiel der Saison – und das mitten im Wahlkampf zu den anstehenden Bundestags-, Landtags-, Bezirkstags- und wer weiß was sonst noch für Wahlen. Nachdem ja bereits die Piratenpartei die Fläche rund um das Stadion für fußballbezogene Plakate genutzt hatte, überraschte die Glubberer an diesem Tag eine bis dahin weitgehend unbekannte Partei. Die Partei Nordkurve Nürnberg, auch bekannt als die rot-schwarze Liste (wobei die Farben sicherlich nicht annähernd etwas mit der Großen Koalition zu tun haben), eröffnete ihren Wahlkampf. Diverse Plakate versuchten mit der Verwirklichung des Max-Morlock-Stadions die Stimmen der Wähler zu fischen. Zwischen die Plakate gesellte sich gar noch das Spruchband „Sponsoren vertreiben!“, das vermutlich dem extrem-fundamentalistischen Flügel der Partei zugeordnet werden kann. Kritiker der Partei sahen in dieser Forderung Populismus, da die Aussage in ihrer Gesamtheit gar nicht umzusetzen sei. Diese Kritiker dürften am 15.9. bzw. am 22.9. aber ohnehin festgestellt haben, dass die Partei Nordkurve Nürnberg offensichtlich gar nicht zu den Wahlen angetreten war…  
 
 

23.10.2013

Seit dem Bestehen der Kampagne "Max-Morlock-Stadion jetzt!" berichtet diese ja auch immer wieder im Nordkurven-Magazin Ya Basta! über den aktuellen Stand und die verschiedensten Aktionen. Nachreichen wollen wir euch in diesem Zusammenhang noch den Saisonrückblick 2012/13 der Kampagne, der in der Ya Basta! Sonderausgabe Saisonrückblick 2012/13 erschienen ist. In den nächsten Tagen wird dann auch noch der Text aus der Ausgabe 37 nachgereicht. 

 

Die Kampagne „Max-Morlock-Stadion jetzt!“ im zweiten Jahr – ohne Frage das deutlich schwierigere Jahr im Vergleich zum ersten. Viele Ideen wurden bereits in der Anfangsphase der Kampagne umgesetzt, die große Euphorie des Kampagnenstarts ist vorbei und noch dazu wirkt vieles ausgelutscht und man muss schon darauf achten, die Leute damit nicht zu nerven.

Trotz dieser Schwierigkeiten blieb die Kampagne auch im zweiten Jahr aktiv, insbesondere in der Phase, als die Gerüchte eines neuen Namensgebers durch Nürnberg zogen. Bekanntlich war die Teambank nach der Saison 2011/12 als Namensgeber abgesprungen und der Stadionname zur Saison 2012/13 damit wieder sponsorenfrei. Der unrühmliche Name „Stadion Nürnberg“ zierte vorerst die Spielberichtsbögen.

Eine Situation, mit der man natürlich nur sehr bedingt zufrieden sein konnte. Einerseits der Teilerfolg, dass der Stadionname wieder sponsorenfrei ist, andererseits aber auch die Erkenntnis, dass keine Bereitschaft vorhanden ist, das Stadion in Max-Morlock-Stadion – oder zumindest wieder in Frankenstadion – umzubenennen. Angesichts dessen war es auch irgendwo verständlich, dass die Aktivitäten der Kampagne in der Hinrunde der Saison zurückgefahren wurden. Jedem war klar, dass nicht ewig auf diesem Niveau auf sich aufmerksam gemacht werden konnte. Erst in den Weihnachtstagen wurde mit einem Spruchband am Hauptmarkt anlässlich des Christkindlesmarkts wieder ein Lebenszeichen ausgesendet.

Spannender sollte die Rückrunde werden. Mehrere Intros – nämlich das zum ersten Heimspiel gegen den HSV sowie das zur zweiten Halbzeit gegen Mönchengladbach – widmeten sich der Thematik. Gerade letztere Aktion war dabei auch ein eindeutiges Ausrufezeichen in Richtung potenzieller Sponsoren. Gleichzeitig wurde an diesem Spieltag bereits ein Aktions-Spieltag zum Hannover-Spiel ausgerufen. Die Vorbereitungen dafür liefen auf Hochtouren, doch mitten hinein kam die Nachricht, dass ein neuer Sponsor an Land gezogen wurde. Grundig-Stadion sollte also der neue Name sein. Ein aus Kampagnen-Sicht natürlich denkbar ungünstiger Name. In der Öffentlichkeit erlosch damit die Diskussion, ob ein Namenssponsor des Stadions nötig ist oder nicht. Stattdessen wurde darüber diskutiert, ob Grundig der richtige Sponsor ist. An dieser Stelle konnte der neue Sponsor natürlich im Vergleich zum Vorgänger nur gewinnen.

Klar war trotzdem, dass dies nicht das Ende der Kampagne sein sollte. Auch die bereits angemeldete Demo beim Hannover-Spiel wurde durchgeführt. Rund 700 Teilnehmer werden es gewesen sein, was angesichts der vorherigen Stadionumbenennung und der daraus folgenden Aussichtslosigkeit der Forderung nach einem Max-Morlock-Stadion recht ordentlich ist. Ein Tag, der nochmal Kraft für die Zukunft gibt, denn beendet ist der Kampf noch lange nicht – er geht nur in die nächste Runde!

alt

Nichtsdestotrotz sollten die kommenden Wochen natürlich wieder ruhiger um das Thema werden. Trotzdem ist die Kampagne nicht gescheitert, im Gegenteil: Der Name Max-Morlock-Stadion war auch Betreibergesellschaft und potenziellen Sponsoren sicherlich im Hinterkopf, als sie über den Stadionnamen gepokert haben. Dies darf sich auch in den nächsten Jahren nicht ändern! Denn die nächsten Verhandlungen werden kommen und wir werden wieder bereit stehen und alles in die Waagschale werfen, um das Stadion endlich nach Max Morlock zu benennen. Die Kampagne „Max-Morlock-Stadion jetzt!“ im zweiten Jahr – ohne Frage das deutlich schwierigere Jahr im Vergleich zum ersten. Viele Ideen wurden bereits in der Anfangsphase der Kampagne umgesetzt, die große Euphorie des Kampagnenstarts ist vorbei und noch dazu wirkt vieles ausgelutscht und man muss schon darauf achten, die Leute damit nicht zu nerven.

Trotz dieser Schwierigkeiten blieb die Kampagne auch im zweiten Jahr aktiv, insbesondere in der Phase, als die Gerüchte eines neuen Namensgebers durch Nürnberg zogen. Bekanntlich war die Teambank nach der Saison 2011/12 als Namensgeber abgesprungen und der Stadionname zur Saison 2012/13 damit wieder sponsorenfrei. Der unrühmliche Name „Stadion Nürnberg“ zierte vorerst die Spielberichtsbögen.

Eine Situation, mit der man natürlich nur sehr bedingt zufrieden sein konnte. Einerseits der Teilerfolg, dass der Stadionname wieder sponsorenfrei ist, andererseits aber auch die Erkenntnis, dass keine Bereitschaft vorhanden ist, das Stadion in Max-Morlock-Stadion – oder zumindest wieder in Frankenstadion – umzubenennen. Angesichts dessen war es auch irgendwo verständlich, dass die Aktivitäten der Kampagne in der Hinrunde der Saison zurückgefahren wurden. Jedem war klar, dass nicht ewig auf diesem Niveau auf sich aufmerksam gemacht werden konnte. Erst in den Weihnachtstagen wurde mit einem Spruchband am Hauptmarkt anlässlich des Christkindlesmarkts wieder ein Lebenszeichen ausgesendet.

Spannender sollte die Rückrunde werden. Mehrere Intros – nämlich das zum ersten Heimspiel gegen den HSV sowie das zur zweiten Halbzeit gegen Mönchengladbach – widmeten sich der Thematik. Gerade letztere Aktion war dabei auch ein eindeutiges Ausrufezeichen in Richtung potenzieller Sponsoren. Gleichzeitig wurde an diesem Spieltag bereits ein Aktions-Spieltag zum Hannover-Spiel ausgerufen. Die Vorbereitungen dafür liefen auf Hochtouren, doch mitten hinein kam die Nachricht, dass ein neuer Sponsor an Land gezogen wurde. Grundig-Stadion sollte also der neue Name sein. Ein aus Kampagnen-Sicht natürlich denkbar ungünstiger Name. In der Öffentlichkeit erlosch damit die Diskussion, ob ein Namenssponsor des Stadions nötig ist oder nicht. Stattdessen wurde darüber diskutiert, ob Grundig der richtige Sponsor ist. An dieser Stelle konnte der neue Sponsor natürlich im Vergleich zum Vorgänger nur gewinnen.Klar war trotzdem, dass dies nicht das Ende der Kampagne sein sollte. Auch die bereits angemeldete Demo beim Hannover-Spiel wurde durchgeführt. Rund 700 Teilnehmer werden es gewesen sein, was angesichts der vorherigen Stadionumbenennung und der daraus folgenden Aussichtslosigkeit der Forderung nach einem Max-Morlock-Stadion recht ordentlich ist. Ein Tag, der nochmal Kraft für die Zukunft gibt, denn beendet ist der Kampf noch lange nicht – er geht nur in die nächste Runde!

Nichtsdestotrotz sollten die kommenden Wochen natürlich wieder ruhiger um das Thema werden. Trotzdem ist die Kampagne nicht gescheitert, im Gegenteil: Der Name Max-Morlock-Stadion war auch Betreibergesellschaft und potenziellen Sponsoren sicherlich im Hinterkopf, als sie über den Stadionnamen gepokert haben. Dies darf sich auch in den nächsten Jahren nicht ändern! Denn die nächsten Verhandlungen werden kommen und wir werden wieder bereit stehen und alles in die Waagschale werfen, um das Stadion endlich nach Max Morlock zu benennen. 

 
 

06.10.2013

Der ein oder andere dürfte heute ungewöhnlich rote Straßenschilder auf seinem Weg zum Glubb bemerkt haben. Wir haben davon noch einige Bilder für euch: 

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